Mit dem KulturMakerspace entsteht in der Kulturregion Minden Lübbecke und Herford ein Netzwerk aus festen Standorten, Workshops und einem mobilen Maker-Bus. Kinder und Jugendliche können eigene Interessen entdecken, kreative und handwerkliche Fähigkeiten erproben und ihre Ideen aktiv in das Projekt einbringen.
Unsere Aufgabe war es, diese vielfältigen Strukturen in einer digitalen Plattform zusammenzuführen. Die Website sollte Angebote und Standorte leicht zugänglich machen, Anmeldungen ermöglichen und zugleich die Zusammenarbeit zwischen Projektteam, Workshop Ausrichtern und beteiligten Kreisen vereinfachen.
Die Aufgabe
Der KulturMakerspace verbindet unterschiedliche Orte, Menschen und Angebote. Damit das Netzwerk zuverlässig funktioniert, musste die Plattform mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Kinder, Jugendliche und Eltern sollten Workshops schnell finden und sich direkt anmelden können. Workshop Ausrichter benötigten eine einfache Möglichkeit, ihre Veranstaltungen selbst anzulegen und zu bearbeiten. Das Projektteam sollte alle Inhalte prüfen, verwalten und zentral freigeben können.

Gleichzeitig war wichtig, dass die Website den Charakter des Projekts sichtbar macht. Sie sollte nicht nur informieren, sondern die Ideen und Ergebnisse der jungen Teilnehmenden aufgreifen und ihnen einen eigenen Raum geben.

Beteiligung als Teil der Gestaltung
Den Ausgangspunkt bildeten ein gemeinsamer Kick off und die öffentliche Vorstellung des Projekts in Bad Oeynhausen. In einem Beteiligungsworkshop entwickelten Jugendliche eigene Ideen für Farben, Formen, Figuren und grafische Elemente.
Diese Entwürfe wurden von uns ausgewertet, digitalisiert und in das Gestaltungssystem der Website übertragen. So entstand kein Auftritt, der lediglich für die Zielgruppe gestaltet wurde. Die Jugendlichen wirkten selbst an seiner visuellen Entwicklung mit. Ihre Ideen sind heute in Farben, Formen und Illustrationen der Plattform wiederzufinden.


Angebote und Standorte im Mittelpunkt
Die Website bündelt alle KulturMakerspace Orte, Termine und Workshops in einer zentralen Übersicht. Nutzer können passende Veranstaltungen schnell finden und erhalten auf den jeweiligen Detailseiten alle wichtigen Informationen zu Inhalt, Ort, Zeitraum und Teilnahme.
Die Anmeldung erfolgt direkt über die Plattform. Dadurch entsteht ein klarer Weg von der ersten Information bis zur verbindlichen Teilnahme, ohne unnötige Zwischenschritte.

Verwaltung mit Rollen und Freigaben
Im Hintergrund arbeitet ein eigens entwickeltes Rollen und Freigabesystem. Das Administrationsteam verwaltet die Plattform zentral. Workshop Ausrichter erhalten eigene Zugänge und können neue Veranstaltungen selbstständig anlegen oder bestehende Einträge bearbeiten.
Bevor ein Angebot veröffentlicht wird, prüft und bestätigt das Projektteam die Inhalte. So bleibt die Pflege auf mehrere Beteiligte verteilt, während Qualität, Aktualität und einheitliche Standards zentral gesichert werden.

Raum für Ergebnisse und Geschichten
Eine digitale Galerie macht sichtbar, was in den Workshops entsteht. Fotos, Videos, Texte und weitere Arbeiten können als fortlaufende Ausstellung veröffentlicht werden. Die Kinder und Jugendlichen erscheinen dadurch nicht nur als Teilnehmende, sondern werden mit ihren Ideen und Ergebnissen selbst zum sichtbaren Teil des KulturMakerspace.
Ein eigener News Bereich begleitet die Entwicklung des Projekts, dokumentiert Veranstaltungen und informiert über neue Angebote und Entwicklungen innerhalb der Region.


Digitale Zusammenarbeit im Hintergrund
Für die interne Zusammenarbeit entstand ein geschützter Bereich, in dem die beteiligten Kreise und Projektmitarbeitenden Unterlagen austauschen, Ausschreibungen bereitstellen und wichtige Dokumente zentral ablegen können.
Eine reduzierte Eingabemaske ermöglicht die Pflege ohne technische Vorkenntnisse. Alle relevanten Dateien sind klar strukturiert und für die jeweiligen Nutzergruppen schnell erreichbar.

Das Ergebnis
Entstanden ist eine digitale Plattform, die öffentliche Kommunikation und interne Organisation miteinander verbindet. Sie macht Standorte und Workshops sichtbar, vereinfacht Anmeldungen, verteilt redaktionelle Aufgaben und unterstützt die Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Der KulturMakerspace verfügt damit über ein System, das mit dem Netzwerk wachsen kann. Neue Orte, Veranstaltungen, Inhalte und Projektpartner lassen sich jederzeit integrieren. So bildet die Website die digitale Grundlage für ein Projekt, das von Beteiligung, Kreativität und gemeinsamer Entwicklung lebt.


